Vortrag und Diskussion

Dr. Karl Weinhuber

Das Thema „Gegensätze“ passt gut zum aktuellen Kommunal-Wahlkampf: Ob in der (Orts-)Politik, in der Gesellschaft oder im privaten Bereich, „wir müssen lernen, Gegensätze auszuhalten, und akzeptieren, dass Gegensätze Impulse für Weiterentwicklung und Vielfalt sind“, so Dr. Weinhuber. In seinem Vortrag will der bodenständige 72-Jährige praktikable Wege aufzeigen, wie sich „Harmonie im Kontrast“ finden lässt, so schwierig das auch im Alltag sein mag.

Zur Person: Nach der Volksschule arbeitete Weinhuber als Postbote und Maler, machte das Abitur nach, anschließend Studium zum Bauingenieur, Anstellung als Berufsschullehrer, nebenher Philosophiestudium bis zur Promotion. Dr. Weinhuber betreut internationale Bau- und Restaurierungsprojekte – u.a. im Rahmen des „Erasmus-Programms“ , engagiert sich für die Ausbildung junger Menschen und ist Autor mehrerer philosophischer Bücher. Er lebt in Königsdorf.

  • Vortrags- und Diskussionsnachmittag, Dienstag, 27. Januar, 16 Uhr, im Raum der Nachbarschaftshilfe, Tiefentalweg 9; Eintritt frei
  • Organisation Elisabeth von Bitter und Renate von Fraunberg
  • Veranstalter: Evangelische Gemeinde, Gesprächskreis „Reden über Gott & die Welt“

Verbotene Lieder & Texte
1933-1945

Stephanie Krug, Sopran
Martina Veh, Sprecherin
Maria Fitzgerald, Klavier

Dieser Liederabend berührt und blickt gleichzeitig nach vorne. Die Künstlerinnen spielen, singen und lesen Texte, die einst als „zersetzend“ galten, als „entartet” diffamiert und verboten wurden. Heute werden ihre Schöpfer gefeiert: Vertriebene Kulturschaffende, fremd im eigenen Land, fremd in der Fremde. Viele ermordet. Umso berühmter ihre Werke bis heute: einst ausradiert, jetzt im Rampenlicht. Hollywood, der Broadway, zeitgenössische klassische Musik – vieles von dem, was heute die Weltbühne prägt, begann in den 20er und 30er Jahren in Deutschland. Zwischen klassischer Tiefe, großer Unterhaltung und swingenden Rhythmen entfaltet sich ein Klangpanorama, das Grenzen sprengt und Herzen öffnet. Wir erinnern daran – und machen Mut!

Aus dem Programm
(u.a.) Musik von Webern, Weill, Eisler, Kreisler sowie Texte von Mann, Feuchtwanger, Haffner, Kipphardt, Lasker-Schüler, Wittstock

Das Lied von der Erde
Zum 80-jährigen Kriegsende hatten Stephanie Krug und zahlreiche bekannte Künstler im November 2025 das Musiktheater „Das Lied von der Erde“ in Bad Tölz sowie im Münchner „Kunstkraftwerk „Bergson“ aufgeführt. Daraus hat nun die Sängerin speziell für die Initiative „AmUferDerBerge“ den Seeshaupter Liederabend konzipiert.

  • Lieder & Texte 1933-1945: Samstag, 7. Februar, 20 Uhr, Seeresidenz Alte Post; Eintritt 18 €, Schüler 10 Euro; Karten im Vorverkauf Rezeption Seeresidenz oder an der Abendkasse
  • Sponsoring: Familie Stegmann, Seeshaupt

Wie wir zu Wort kommen wollen könnten

orkshop mit Maria Degkwitz
und Heike Nothnagel

Es ist gelungen, für den ausgefallenen Workshop „Parlament des Lebens“ kurzfristig eine Ersatzveranstaltung zu organisieren, die mit Sicherheit nicht weniger interessant ist – ein Workshop unter dem Motto  „Sag´ was – Wie wir zu Wort kommen wollen könnten“ oder, um es mit Karl Valentin zu sagen: „Mögen hätt´ ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut“. Interessant wird die Veranstaltung schon allein deswegen, weil die Referentinnen aus eigener Erfahrung wissen, wovon sie reden: Beide leben in Sachsen und beide arbeiten im Bildungsbereich.

Maria Degkwitz aus Meißen ermutigt und trainiert mit „Profil durch Sprache“ Jugendliche und Erwach-sene, ihre Anliegen öffentlich und mit Haltung auf den Punkt zu bringen, im Alltag, im Beruf, bei besonderen Anlässen. 

Heike Nothnagel aus Dresden ist seit über 10 Jahren als Referentin für politische Bildung an der säch-sischen Landeszentrale für politische Bildung tätig. Sie hat dort zum Höhepunkt der sogenannten „Flüchtlingskrise“ Bürgerversammlungen mit heftigsten Diskussionen moderiert und daraus das Format „Kommune im Dialog“ entwickelt, das bis heute angewendet wird. Ein Zitat daraus: Konflikte sind in Demokratien normal – und kein Grund, in Angst und Sorge zu verfallen. Die Kunst der demokratischen Konfliktbeilegung besteht darin, die Positionen möglichst vieler Bürger und Bürgerinnen einzubeziehen, Sachinformationen anzubieten, die Gemüter zu beruhigen – und so einer Lösung näher zu kommen. 

Schwerpunkte des Workshops

Workshop „Sag´was“, Samstag, 14. Februar, 11 Uhr bis ca. 15 Uhr, Seeshaupt, Leonhardt-Sterff-Saal (über dem Feuerwehrhaus), Penzberger Straße 24, die Teilnahme ist kostenlos, Mittagssnack gegen Unkostenbeitrag; Anmeldung nicht erforderlich. 

Der Workshop wird von der Seeshaupter Bürgerstiftung gesponsert.   

Dies schließt sich in 0Sekunden